{"id":244,"date":"2015-10-01T15:49:10","date_gmt":"2015-10-01T13:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dr-randoll-institut.de\/?page_id=244"},"modified":"2016-08-24T09:05:38","modified_gmt":"2016-08-24T07:05:38","slug":"gruendung-und-ziele-des-arbeitskreises","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.dr-randoll-institut.de\/en\/matrix-forschung\/chronik\/dgo-arbeitskreis\/gruendung-und-ziele-des-arbeitskreises\/","title":{"rendered":"Archiv: Gr\u00fcndung und Ziele des Arbeitskreises"},"content":{"rendered":"<p>Aus der Zeitschrift f\u00fcr Minimal Invasive Medizin 5 (3) 143 (1994):<\/p>\n<p>Am 4. Dezember 1993 fand das erste Treffen des Arbeitskreises in Erlangen statt. Es trafen sich Mediziner, Biologen und Physiker in den R\u00e4umlichkeiten der Kieferchirurgischen Universit\u00e4tsklinik, Erlangen.<\/p>\n<p>Neben der Pr\u00e4sentation der fachlichen Themen war das wichtigste erkl\u00e4rte Ziel des Treffens den Gedankenaustausch und die Zusammenarbeit zwischen Biologen, Medizinern und Physikern zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Es herrschte Einigkeit dar\u00fcber, dass die Forschungskenntnisse der klassischen Osteologie und Bindegewebsforschung mit den in den letzten Jahrzehnten parallel erzielten physikochemischen Forschungsergebnissen verkn\u00fcpft werden sollten.<\/p>\n<p>Als erkenntnistheoretische Forschungsmodelle sollten dabei jene der \u201eKybernetik&#8221;, \u201eSynergetik&#8221; unterlegt werden, da sie den funktionellen und proze\u00dfhaften Aspekt einzelner Zellen in Regulations- und Reaktionsm\u00f6glichkeiten und in Abh\u00e4ngigkeit der Randbedingungen lebensn\u00e4her zu beschreiben erlauben.<\/p>\n<p>Strukturen soweit wie m\u00f6glich in ihrer Eigendynamik zu betrachten, w\u00fcrde nicht nur den Forschungskriterien gen\u00fcgen, die sich aus der \u201eNichtlinearen Thermodynamik irreversibler Systeme&#8221; ergeben, sondern eine vollkommen andere Forschungsqualit\u00e4t darstellen. Nicht eine Strukturforschung an toter Materie, die h\u00e4ufig durch Artefakte \u00fcberdeckt ist, w\u00e4re Ausgangspunkt der Betrachtung, sondern die Frage, welche funktionellen, ordnenden Prozesse beispielsweise einer Zellstruktur oder Matrix zugrunde liegen.<\/p>\n<p>Erste Darstellungen solcher dynamischer Lebensvorg\u00e4nge im vitalen, ultrastrukturellen Bereich wurden gezeigt, wobei die Bedeutung biologischer zellul\u00e4rer und molekularer Rhythmik eingehend diskutiert wurde. Dabei wurden insbesondere die lebensnotwendigen funktionellen und physiko-chemischen Eigenschaften der Kollagenfibrille deutlich.<\/p>\n<p>Das Vorhandensein koh\u00e4renter Schwingungsm\u00f6glichkeiten in biologischen Systemen lieferte neue L\u00f6sungswege f\u00fcr die Reaktion der Biosysteme auch auf sehr schwache elektromagnetische Strahlung unterschiedlichster Frequenzbereiche.<\/p>\n<p>Die Problematik unterschiedlicher Biokompatibilit\u00e4t von Implantatmetallen wurde diskutiert: Knochen und Bindegewebszellen umgebende Spannungen, Str\u00f6me und Felder k\u00f6nnten direkt oder beispielsweise durch RedOx-Potential- oder pH-Verschiebungen das Zellteilungs- oder Zelldifferenzierungsverhalten sowie Zellen des Immunsystems beeinflussen.<\/p>\n<p>Bereits aus dieser ersten Sitzung resultierte die notwendige Feststellung, dass die klinische Medizin und Forschung in Zukunft enger mit der physikalischen und zellbiologischen Grundlagenforschung zu koppeln ist. &#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Zeitschrift f\u00fcr Minimal Invasive Medizin 5 (3) 143 (1994): Am 4. 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